Mo, 19.12. - Queens of the Stoneage


Montag und trotzdem wieder was los, es ist unglaublich! Nachdem wir uns Sonntags den ganzen Tag mehr oder weniger schlafend von der Braden Weihnachtsfeier erholt haben (Kamal hat mir Marsch der Pinguine ausgeliehen, endlich wieder ein Tierfilm!)waren wir Montags wieder frisch im büro und wollten eigentlich abends auf eine kostenlose Burlesque-Show in Hollywood. Zum Glück hat Kamal noch gemerkt, dass unsere Tickets für heute sind und nicht Dienstag, wie wir dachten und so musste ich mich ganz spontan auf rocken im Bürorock einstellen.

Vorher waren wir noch in Koreatown was essen, koreanisch schmeckt auch interessant. Ich hatte Reis mit Kräutern, Gemüse und Salat und Kamal eine Art Hühnersuppe mit Maultaschen. Wieder deutsche Geschmacksrichtungen, wo man sie am wenigsten vermutet...

Fit und gesättigt haben wir uns dann in die 1Block lange Reihe gestellt, noch schnell illegal auf der Strasse was getrunken und dann gings in das tolle Theater. Sehr massiv geschmückt, Stuckdecken in Oliv-gold-orange, schön, schön.Die Stehfläche vor der Bühne war in Stufen und es wurden nicht so viele Leute vorgelassen, dass es eng wurde, die Erstickungsgefahr unter schwitzenden 100kg headbangern war also ein wenig gebannt. Fand ich ziemlich gut. Die Vorband, deren Namen ich nicht kenne war gut, die Bühnendeko war sehr schön und man wurde ein wenig auf die wüstenartigen Gitarrensounds eingestimmt, die später noch kommen sollten. Um Punkt 22h haben Queens of the Stoneage dann angefangen (ja, hier funktioniert sowas)und richtig lange und toll gespielt.
Ich hab echt gut gesehen und hatte die meiste Zeit einen relativ geschützten Platz, bis eine überbegeisterungsfähige 200 pound Teenielatina angewalzt kam und kontinuierlich ihren Prachhintern an meinen Bauch gerieben hat. Hätte nicht einer der Männer um mich rum mit mir Platz tauschen wollen?! Sie strahlt mich an "Sorry! Thats how I am! I just don´t care!" Strahl. Great. Warum sind diese Menschen dann auch immer noch so furchtbar mit sich selbst im Reinen?! Sie schwärmte dann noch ein wenig davon, was für ein toller Mensch Josh Homme doch sei, wie sexy und überhaupt, und war einfach drall und glücklich in der Welt. Aber die Musik musste einen ja auch glücklich machen, ja, ich gebs zu. Hat sehr viel Spass gemacht, Der Sänger hatte irgendwie was von Elvis (siehe die Fotospose, seine Tolle ist leider nicht so gut zu sehen)und passt eigentlich garnicht zu seiner Stimme, aber das macht ja nichts.Schöner Abend!


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