l.a. für alle!

12 Januar 2006

Mittwoch, 11.01. - MoMa und Poeten














Wir sind aufgewacht und es war Grau.. Um dem Regen auszuweichen haben wir uns mittags auf zum MoMa gemacht, hier wird endlich mal echte Kultur konsumiert! Raus aus dem subway stehen schon ueberall kleine silbern Waegen, mit Gebaeck und Cafe, Bagel und Kaffe fuer 1$ war unser Freuhstucek. Diese Staende sind super, frisch und billig. Schon der Weg zum Museum war toll, es ist gut eine Stadt zu Fuss erkunden zu koennen, die strassen sind logisch und in Manhattan ist alles nah beeinander. Alles is New York, wie man sich new York vorstellt, Businessmenschen, gelbe taximassen und graue Hochhaueser. Wir haben sChritt gehalten, zwischendurch viel fotografiert und waren dann 3h im Moma, was auch sehr interessant war. Ich habe es mir fast noch aktueller vorgestellt, vielleicht mehr Videokunst und weniger Malerei, aber es war die Zeit wert.













Um 17h sind wir raus und einfach mal rumgelaufen und haben zufaellig den Times Square entdeckt, Lichtwueste, voll und hektisch, ein einziges gigantisches blinkendes Werbemeer. Von dort aus sind wir hungrig den broadway entlang und haben uns dann in ein kleines Cafe gesetzt, wo ich uebermutig Pasta mit Muscheln berstellst habe. Kamals Nudeln mit Sosse als Vodka waren super, aber ich hatte dann doch irgendwie eine Abneigung gegen Fisch, dumm. Satt war ich trotzdem, allein vom Salat und GarlicBread und so sind wir direkt weiterins New Yorikan Poets Cafe an der Lower East Side, die Poetry Slama Legende.

Die Gegend war nett, Berlinartig und das Cafe suess und gemutlich. Um 21h hats angefangen, ca 14 eute und alle unglaublich gut. Das war dann doch ein anderews Level als in Deutschland, ernsthafter, ausdrucksstaerker und sehr viel kritischer. Das Zuhoeren allein hat schon gluecklich gemacht, wenn Menschen geistig solche Werke schaffen ist das sehr inspirierend, und es war interessant zu sehen ,dass hier soviele Frauen aktiv waren und wie geschlechtsspezifisch die Themenwahl war.














Frauen sprechen ueber ihren Beziehungskosmos, Maenner kaempfen gleich gegen die ganze Welt, das sagt so einiges... Und die Amerikaner koennen einfach besser auftreten, ist so, kann man noch einiges lernen. In der 2 Runde waren nochmal die 5 Besten und man hat garnicht gemerkt, wie schnell die Zeit vergangen ist. Um 00.30 sind wir dann durch den Regen nach hause, gleucklich von dem positiven geistigen Input...