Montag, 09.01. - NEW YORK, NEW YORK


Es ist unglaublich, aber wir haben unsere 130 Kilo (!) Gepaeck ohne Strafzahlung von LA nach NY geschafft, es war astrengend, hat aber alles gut geklappt. Das geliehene Auto haben wir abgegeben, den Flug locker ueberstanden (dann sind es naechsten Montag nur noch 9h nach hause) dank Film- und Spielprogramm und irgendwie die Koffer durch den Subway nach Spanish Harlem geschleppt, East 112th Street in Manhattan. Das Hostel ist ok und sehr billig und hier alles ganz ganz anders als im laessigen LA.

In der U-bahn vom JFK Airport war erstmal ein besoffener puertorikanischer Kuweit Veteran, der alle beschimpft hat und so dicht war, dass ich erst echt Angst hatte. Stress! Dann wars aber total spannend weil er unter Verwendung aller spanischer und englischer Flueche, die ihm zur Verfuegung standen seine geschichte erzaehlt hat, seine Kriegstraumen, die Menschen, die er getoetet hat, sein Leben jetzt. Es war krass das zu hoeren, Amerika ist ein Land imKrieg und das merkt man dann an diesen Menschen ,die so zurueck und allein gelassen weren. Verbittert.
Ja, new York ist kalt, grau, schnell und die Leute wesentlich rauher als in LA. Es ist urbaner, eine echte dreckige faszinierende Grossstadt. Als wir an unserem Ausstieg angekommen waren war es echt rough, viele Leute auf der Strasse, viel Muell, Ratten und vergitterte Flaechen und Laeden mit Plexiglaskabine gegen Ueberfaelle. In LA waere schon alles leer gewesen und die Leute strahlen laessig gebraunt in ihren gestaehlten Koerpern und dicken Autos. Obwohl in NY bisjetzt viel aermer aussieht gibt es hier im Vergleich zu LA kaum Obdachlose auf den Strassen oder Verrueckte, die mit sich selbst sprechen oder imaginaere Feinde schlagen und anschreien.

Am naechsten morgen sind wir ganz freuh losgestruermt in Richtung Financial District an der Spitze Manhattans und sind dort zur Brooklyn Bridge gelaufen um erste erstaunte Blicke auf die Skyline zu werfen. Es war beeindruckend, alles grau, aber elegant, sonnig, ueberall Wasser und Hochhauser, eine voellig andere Welt!

Wir sind dann gemuetlich rumgelaufen, haben einen Doughnut und Kaffee geholt und sind dann mit der Faehre zur freiheitsstatue und ellis Island. Das war Touri aber musste sein und hat sich gelohnt, und vorallem super Fotos gebracht. Danach gings zu Fuss (hier kann man LAUFEN!) zum Ground Zero, dann weiter nach Chinatown und LKittle Italy und Soho. Es ist so krass, wie nah hier alles ist und dass man wieder laufen kann und nicht Auto faehrt. Das ganze Leben findet wieder auf der Strasse stadt und ist viel europaeischer. In diesen e?cken hat New York schon sehr an Berlin erinnert, nur in hoeher. Chinatown war super, bunt, chaotusch mit Hummern auf den strassen und super Essen. Wir haben suesse Broetchen mit roasted pork Fuellung gekauft, fuer ganze 60 cent. New York ist garnicht so teuer, zum Glueck. Little Italy war sehr huebsch, aber das Essen tuer und es auch nur 5 Strassen gross und dann waren wir schon in NoLiTa (North of little Italy) und Soho. Soho wird massentauglicher, Boutiquen und am Broadway sogar grosse Ketten und teures Modezeug. Prenzlauer Berg in hoeher und dreckiger, aber gehoert dazu!

Ziemlich durchgefroren sind wir gegen abend ins Hotel und haben uns eine grosse Pizza geholt. War lecker aber gott, ich freue mich wieder so auf echtes, frisches knuspriges leichtes Essen! Vitamine!
Hier werden wir jede Sekunde nutzen, morgen erst zum Empire State Building und dann wird furchtlos weiter zu Fuss erkundet bis wir zu euch zurueck kommen!Noch 5 Tage...
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