l.a. für alle!

30 Dezember 2005

30.12. - Ein gutes Neues!













Morgen gehen wir richtig feiern und zwar dort: Los Angeles Theatre. Sehr edel, im 20er Jahre Stil, das ist das erste Sylvester auf das ich mich hemmungslos freue, weil ich weiß, was wir unternehmen, die Tickets habe, den Fahrplan und den guten Mann an meiner Seite, so dass nichts mehr schiefgehen kann. Und die Party wird bestimmt spektakulär, muss, für den Eintrittspreis!

Ich wünsche euch schon jetzt alles alles Gute für das nächste Jahr und eine tolle Partynacht, wenn bei uns noch strahlender Nachmittagssonnenschein ist.. Wir denken an euch!


Liebe Grüße,

Alisa

Freitag, 30.12. - die trostloseren Seiten von LA











Wir haben lange ausgeschlafen und ich habe Muskelkater vom gestern rumlaufen...
Um 13h sind wir in eine der unschöneren Ecken von Los Angeles gefahren, Watts, South Central, um dort die Watts Towers anzuschauen.Je mehr man Richtung Süden fährt desto trostloser wird die Umgebung, alle heruntergekommenen Apartmentblocks sind eingezäunt, meterhoch und dazwischen sind immer wieder riesige leerstehende Flächen oder geschlossenen und mit Brettern vernagelte Geschäftshäuser. Ghetto stellt man sich zwar anders vor (Hochhausblocks in Berlin und Kranichstein sehen schlimmer aus)aber die Athmospäre ist einfach echt unangenehm. Ich war quasi die einzige Weisse im Auto und wo immer man hinfährt wird man sehr unangenehm angestarrt. Das gespenstischste sind die leeren Strassen, niemand läuft oder ist draussen ausser Rentnern, die wahrscheinlich gangmäßig nichts mehr zu befürchten haben oder G(lookalike)s die vor den Häusern rumhocken und gefährlich gucken.

Wir wollten bei den Watts Towers einmal um den Block fahren, weil wir eine strasse zu weit warten und habens d
ann doch lieber gelassen, die Jungs, die auf beiden seiten der strasse saßen sahen nciht wirklich nett aus...










Die Towers sind süß. ein Mann hat sein Leben dort damit verbracht aus stahl, beton und Scherben filigrane Türme zu bauen und jetzt ist ein kleiner Betonpark drumherum, mit Namen der Sponsoren, die hier Kultur ermöglichen. war doch alles sehr ausgestorben und sehr trostlos. Wahrscheinlich gibts da einfach nix anderes zu tun oder besser, keine anderen strukturen als die Gangs, die eine gewisse Ordnung, Chance auf Geld und Sicherheit bieten.

Dann sind wir dann doch lieber schnell zurück in den Westen gefahren, ins Goethe um unsere Kamersapeicher und unsere Köpfe von den Erinnerungen zu entleeren und euch ein wenig teilhaben zu lassen...

Donnerstag, 29.12. - Alisa im Wunderland














Endlich sollte es klappen! wir s
ind ganz früh los mit Debra und Anton und der Park war schon wieder fast am zu machen, weil so viele Leute reinwollten... Aber wir haben es noch knapp geschafft und einen ganzen Tag und Abend in der schönen, lieben Plastikwelt verbracht.Es war richtig gut, alles so perfekt, sauber und liebenswert. Ich habe irgendwie nur so ein paar Disney Figuren am rumlaufen erwartet, aber es gab sehr viele fahrten und verschiedene nachgebaute Welten (New Orleans, Frontierland, Adventure Jungle, Tomorrow Land...)und die Fahrsachen waren alle wunderschön gemacht und zuckersüß. Eigentlich war es wie ein ganzer Tag fernsehen, nur dass man mittendrin steckt und sich sehr gerne berieseln lässt. Irgendwann glaubt man einfach alles, weil, man ist ja in Disneyland, im Zuckerparadies.Hach, schön.











Wir haben mit Toy Story Aliens abgeschossen, sind mit Indiana Jones durch den Dschungel geheizt und haben Felsbrocken überlebt, sind rasend schnell durch ferne Galaxien geflogen,wurden geschrumpft, durch Piratenstädte geschippert, durch den Urwald gefahren und sind durch das "Nightmare before Christmas" Haunted mansion gefahren. Mein persönlicher Favorit, sehr sehr stylisch.Sowie so waren die ganzen Sachen einfach total schick!










Abends gab es dann noch eine große Weihnachtsparade, Puppen laufen, Pluto backt Lebkuchen, Prinzessinen tanzen, wunderbar. Und dazu dauern diese amerikanischen swingenden Weihnachtslieder, ich war abends dann völlig fertig und wirr im Kopf vor lauter Lichtern, Liedern, Lächeln und wir sind bis um 23h dort gewesen.

28 Dezember 2005

Dienstag, 27.12. - Baumkuchen in Tokyo













Um 11h wollten wir ins Goethe und haben uns verfahren, so dass wir Ölförderanlagen entdeckt haben, durch Culver City gekurvt sind und erst um 13h im Goethe w
aren. Von dort aus wollten wir in die um 15h weiter zum Moca,endlich mal echte Kultur konsumieren, aber das hatte leider zu.


























Wir haben dann noch schön die Concert Hall gegenüber bei Tageslicht fotografiert und sin
d dann nach little tokyo, uns umgucken und in einen Supermarkt Sachen bestaunen. Es gab deutschen Baumkuchen und lauter spannende Sachen (Krebs und Fisch partypack) und wir haben Sushi, Ekelkram und komische gummigeleeartige Reisbohnenkuchen gekauft. Die waren ein echtes haptisches Erlebnis, ganz knetbar. Dann sind wir heim, weil ich zu müde und fertig war fürs kino und haben es uns auf dem Sofa vor dem Tannenbaum gemütlich gemacht.













Das Sushi war sehr lecker und der Reiskuchen auch aber die Konsistens war so seltsam.. und grün aussen..komisch.














Mitt
woch habe ich mich um 12h mit Sarah, meiner Nachfolgerin getroffen und es war sehr nett, mal wieder selber was zu machen. Wir haben uns bis um 15h gut unterhalten und erste Eindrücke ausgetauscht und sind in Santa Monica rumspaziert. Das Meer tut echt immer gut...Luft!














Als ich nach Hause kam wollte Kamal nach Santa Monica und ich bin ein wenig in Venice rumgelaufen und habe ein paar Fotos gemacht und mir nochmal alles eingeprägt, bald geht es ja wieder heimwärts zu auch allen!Abends das gleiche Programm wie immer, Film gucken, essen, schlafen. Zu müde für alles andere...

27 Dezember 2005

Montag, 26.12. - O.C. California


Eigentlich stand ja heute Disneyland auf dem Programm, sollte aber nicht sein, wir waren zu spät dran und es war voll. dann haben wir spontan beschlossen die Küste nach Orange County runterzufahren und uns dort die Urlaubstädtchen anzuschauen.Das war eine schöne Idee, das wäre bestimmt sonst unter den tsich gefallen bei unserer Planung. Ich habe alle rumgenervt, dass ich Newport Beach sehen will, da, wo Marissa, Ryan und alle ihre coolen reichen Freunde leben, aber,sie waren gerade nicht da. Und der Strand sah auch nicht aus wie auf pro 7. So ein Scheiß.













Newport Beach ist strand, nette strandhäuschen und braungebrannte walkende frauen, die reich aussehen. Zum indest ein bißchen. Wir sind etwas rumgelaufen, es gab süße Geschäft und wegen der engen und belebten Strassen hatte es was sehr europäisches. Viele Yachten im Hafen und geschmückte Villen am Wasser, das Laufen und die frische Luft haben sehr gut getan.













Von dort aus sind wir weitergefahren durch Laguna Beach und haben dann in Dana Point lecker etwas thailändisches gegessen. Um 18h waren wir wieder in Glendora, Disney ist jetzt für Donnerstag geplant und wir waren echt müde um 20h zuhause...

24./25.12. - Who got to pray? We got to pray!

So, Weihnachten...Ich hoffe, ihr hattet alle ein paar schöne Weihnachtstage im weihnachtlichen und winterlichen Deutschland!










Wir haben am 24. morgens erst mal ganz unweihnachtlich im Sonnenschein am Strand zuhausen angerufen und es war irgendwie komisch die Familie beim Essen und Geschenke auspacken zu sehen und hier gerade
aufgestanden in der Sonne zu stehen. Nachdem wir unsere letzte Miete überwiesen und den Tod von Fred geklärt hatten (Wehmut) haben wir uns einfach nochmal hingelegt (Schlaf aufholen)und sind dann um 16h zur Margit losgefahren. Endlich Nebel und kühleres Weihnachtswetter, aber als wir im Valley ankamen saßen alle fröhlich am Pool unter dem Orangenbaum ,weil es hier so warm war. Wir haben schön Champagner getrunken, es waren noch andere Freunde zu besuch und dann ging es los mit dem Essen, erst shripms mit Ingwer und Zitronengras und dann ging es rein für die "richtige" Vorspeise, Jacobsmuscheln in Calvadossoße,hhhmmmm... Joel ist ein toller Hobbykoch, das folgende Steak in Balsamico-Rosmarin Vinaigrette mit grünem Spargel war auch super und die ganze Gesellschaft war sehr lustig!Wie gut ein schweizer Mousse au Chocolat als Nachtisch gewesen wäre...
Margit hat uns drei anwesenden Frauen ganz tolle Glasringketten geschenkt, meine ist ganz bunt, eine sehr schöne Erinnerung an den Abend!













Um 23h war ich schon wieder so müde, dass wir ins Bett sind (wir durften netterweise dort übernachten, die Kinder sind in deutschland)und ich habe in der Daunendecke sooo gut geschlafen! Endlich echtes Bettzeug und schlafen ohne Pulli, das hat die Vorfreude aufs eigene Bett schon erheblich gesteigert
...

Am nächsten Morgen haben wir noch schnell einen
Café getrunken und sind dann los Richtung Downtown in die First AME Kirche (FAME). Nach einigem Verfahren in eher unschönen Gegenden habe nwir sie dann gefunden und es war ein Erlebnis. Schon die Ankunft dort (ich war eigentlich so die einzige Weiße), eine Art Laufsteg, die Männer in den Pimpsuits, die Frauen mit Schmuck und Hüten, sehr schön und spannend. Wir waren ein wenig spät und konnten deswegen nur auf der Empore sitzen, aber es wurde alles mit Video übertragen.Der Chor war unglaublich, die Reverends haben eindrucks voll und sehr direkt gepredigt, gegen Folter in den USA, Kokaingebrauch und den Konsumterror an Weihnachten, ja, da wurde endlich mal die Faust auf den Tisch gehauen! Gott macht mehr Spass als Koks! Nicht die Nazis sind böse, our country is evil! Put Christ back in christmas! Ja, so war das, teilweise schon etwas zweischeneidig,ich bin einfach nicht kirchenkonform gläubig, aber die Energie und Stimmung dort hat mir doch einige Male die Tränen in die Augen getrieben, hach... Teilweise ging der Gospel fast in Punk über, die Priester springen in Extase, alle umarmen sich, tanzen zusammen und es ist eine große Party. Gerappt wurde sogar auch:

"Who got to pray?"
"We got to pray!"
"Who we got to pray to?"

"Jee-sus!"

Yo, yo, godfather and the holy spirits rock the house, jeder kann erlöst werden und soll glücklichsein. Nett und schön und alle haben sich gern.Dermaßen spirituell erhöht war es dann ein leichtes den Weg ins ferne Glendora zu Kamals Schwester zu finden, wo wir zum Lunch eingeladen waren. Dort kamen auch die anderen schwestern und ihre Mutter hin und es wurde nett gegessen und geschenke ausgetauscht. Wir haben jetzt ein Handklatsch-lichtding! Klatsch klatsch- licht an. klatsch, klatsch Licht aus!Wow! Das wird euch zurück in Lüneburg schwer beeindrucken, klatsch klatsch...Von Debra hab ich ein selbstgemachtes schönes Armband bekommen und von Alice Ohrringe, jetzt bin ich schmuckmäßig mehr als ausgestattet.













Um 17h sind wir dann aufgebrochen in Richtung Venice um endlich mal unsere Geschenke auszutauschen.Unser erstes eigenens Weihnachten..wir haben schön Sekt getrunken und ganz gemütlich zu 2. gefeiert, es war toll. Ich habe eine uglydoll namens ox bekommen (hängt oben am Weihnachtsbaum), unsere geliebte Audrey mit ihrem Rucksack ist leider weitergereist und das ist ihr Nachfolger.und ein tolles Pin up Buch und Magneten und Parfum und ein Buch und eine schicke schwarze Abendtasche von Kamals Mutter.Und ihr Lüneburger! Wir haben uns so über eure Geschenke gefreut, die Extra Sendung von radio frommfromm, der Weihnachtsschmuck, die Karten und der leckere Tee! Vielen vielen Dank, wir haben das alles angeguckt und uns einfach total gefreut bald wieder bei euch zu sein! Es war echt schön und garnicht einsam, wir hatten unseren Weinachtsbaum und alles war gut. Dann haben wir noch einen netten Film geguckt und das war Weihnachten 2005. Schön!

Fr. 23.12. - Architekturwunder mit faulem Innenleben










Nach dem Arbeiten haben wir uns zuhause ein wenig erholt und sind dann unser erstes Weihnachtsgeschenk einlösen gegangen, ein Gospel Konzert in der Walt Disney Concert Hall downtown. Die Halle ist relativ neu und von Frank Gehry gebaut, ein explodierendes Aluminium Kunstwerk! Toll... Wir waren schon früher da, damit wir in Ruhe Fotos machen konnten und die ufoartigen Formen erkunden. Hat sich sehr gelohnt, dahinter ist noch ein kleiner Park mit duftend blühenden Bäumen und wir wollen unbedingt nochmal bei Tageslicht zurückkommen und noch mehr fotografieren.













D
rinnen war das Foyer nett, aber irgendiwe nicht besonders, helles Holz und weiße Wände. Die Bögen und Formen sind einmalig, aber ich war schon ein wenig enttäuscht. Der Konzertsaal ist eine Art helle Holzhalle mit wabenartigen Terassen und wir saßen ganz oben in der Wand und hatten trotzdem einen super Ausblick. was echt schlimm waren, waren die Teppiche und Stuhlbezüge, es war eine Schande sozusagen... Außen dieses atemberaubende Topdesign und innen grüngelbrote Blumenblätter auf den Sitzen wie in der Straßenbahn. Schade!

Aber das Konzert war toll, 3 blinde
alte Männer aus Alabama mit Wahnsinnsstimmen und einer derartigen Lust am Auftritt, dass sie garnicht mehr von der Bühne zu bekommen waren.Süß.Das war schonmal eine erste sehr schöne Weihnachtseinstimmung und wir sind dann beseelt ins warme Bett...

23 Dezember 2005

Freitag, 23.12. - Merry X-Mas!














Fröhliche Weihnachten meine Liebsten! feiert schön!
























Schaut hier und erfreuet euch!

Donnerstag, 22.12. - And the oscar goes to...


ME!!!!!HA!

Das war so schön, fast musste ich weinen, jaja... Heute war der vorletzte tag und wir haben einen schönen Advents- und Abschiedslunch gemacht. Es gab sehr leckere bagel mit Lachs und Schokotorte und ganz viele Weihnachtsgeschenke, es war total schön. ich werde das Goethe-Institut und seine netten bewohner auf jeden fall sehr vermissen. Neben vielen tollen Weihnachtsgeschenken habe ich diesen Oskar als Abschiedsgeschenk bekommen und den bekommt nicht jeder (sagt Margit zumindest ;) ) Stefan meinte, dass er die berechtige Hoffnung hat mich hier wiederzusehen und das habe ich hier schon öfter gehört. Ich glaube wirklich, das sic hhier mal eine zeitlang leben werde, irgendwie passt alles ein wenig schicksalhaft. Es war ein tolles Praktikum!

Falls das mit dem goethe mal nicht klappen sollte habe ich schon einen Ausweg: Gestern hat mir ein Cop auf einem Fahrrad einen Job als Stripperin in Hollywood angeboten, sein Freund macht gerade einen Laden auf. Haha.
"Ähhm, yea, thanx, there´s my bus, gotta go!"
Ich nehms als Kompliment, die Burger haben wohl noch nicht zuviel Schaden angerichtet...;)

21 Dezember 2005

Mittwoch, 21.12. - sentimentale letzte Arbeitstage...














So, die letzten Tage brechen an, ich werde ganz wehmütig und muss noch ganz schnell ganz viel arbeiten.Ein vorletzter Morgen am Busstop Main/Ecke Colorado, ein vorletztes Dayticket und der morgendliche Gang über die Miracle Mile. Zum Glück gehen wir noch nicht sofort, sondern haben hier noch 2 Wochen unser geliebtes LA weiter zu erkunden.Ich werde trotzdem Freitag nochmal freiwillig arbeiten, damit ich hier alles tiptop hinterlassen kann.

Gestern habe ich unserem Appartmentnachbarn einen Iro rasiert. Lustig, auch eine neue Erfahrung, er war sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Wieder was gelernt.

Um euch kurz vor Weihnachten nochmal kurz zu ärgern erzähle ich euch, was ich heute anhabe: einen Rock und ein kurzärmliges Oberteil und Sandalen. Und eine Sonnenbrille.

Tschüss, Alisa.


20 Dezember 2005

Mo, 19.12. - Queens of the Stoneage











Montag und trotzdem wieder was los, es ist unglaublich! Nachde
m wir uns Sonntags den ganzen Tag mehr oder weniger schlafend von der Braden Weihnachtsfeier erholt haben (Kamal hat mir Marsch der Pinguine ausgeliehen, endlich wieder ein Tierfilm!)waren wir Montags wieder frisch im büro und wollten eigentlich abends auf eine kostenlose Burlesque-Show in Hollywood. Zum Glück hat Kamal noch gemerkt, dass unsere Tickets für heute sind und nicht Dienstag, wie wir dachten und so musste ich mich ganz spontan auf rocken im Bürorock einstellen.














Vorher waren wir noch in Koreatown was essen, koreanisch schmeckt auch interessant. Ich hatte Reis mit Kräutern, Gemüse und Salat und Kamal eine Art Hühnersuppe mit Maultaschen. Wieder deutsche Geschmacksrichtungen, wo man sie am wenigsten vermutet...












Fit und gesättigt haben wir uns dann in die 1Block lange Reihe gestellt, noch schnell illegal auf der St
rasse was getrunken und dann gings in das tolle Theater. Sehr massiv geschmückt, Stuckdecken in Oliv-gold-orange, schön, schön.Die Stehfläche vor der Bühne war in Stufen und es wurden nicht so viele Leute vorgelassen, dass es eng wurde, die Erstickungsgefahr unter schwitzenden 100kg headbangern war also ein wenig gebannt. Fand ich ziemlich gut. Die Vorband, deren Namen ich nicht kenne war gut, die Bühnendeko war sehr schön und man wurde ein wenig auf die wüstenartigen Gitarrensounds eingestimmt, die später noch kommen sollten. Um Punkt 22h haben Queens of the Stoneage dann angefangen (ja, hier funktioniert sowas)und richtig lange und toll gespielt.

Ich hab echt gut gesehen und hatte die meiste Zeit einen relativ geschützten Platz, bis eine überbegeisterungsfähige 200 pound Teenielatina angewalzt kam und kontinuierlich ihren Prachhintern an meinen Bauch gerieben hat. Hätte nicht einer der Männer um mich rum mit mir Platz tauschen wollen?! Sie strahlt mich an "Sorry! Thats how I am! I just don´t care!" Strahl. Great. Warum sind diese Menschen dann auch immer noch so furchtbar mit sich selbst im Reinen?! Sie schwärmte dann noch ein wenig davon, was für ein toller Mensch Josh Homme doch sei, wie sexy und überhaupt, und war einfach drall und glücklich in der Welt. Aber die Musik musste einen ja auch glücklich machen, ja, ich gebs zu. Hat sehr viel Spass gemacht, Der Sänger hatte irgendwie was von Elvis (siehe die Fotospose, seine Tolle ist leider nicht so gut zu sehen)und passt eigentlich garnicht zu seiner Stimme, aber das macht ja nichts.Schöner Abend!