l.a. für alle!

29 November 2005

Freitag, 25.11. - Christmasgifts und Farmer´s Market

@we
























Holiday
Shopping! Noch ganz übersatt von gestern haben wir uns um 10:00 ins Auto gezwungen um ganz viele sagenumwobene Thanksgiving-Special-Sales abzugreifen, Weihnachten naht...Irgendwie wars aber garnicht so spektakulär. Wir sind erst nach Santa Monica, meine seid 2 Wochen gierig umrundeten wunderbaren rotbraunen Lederstiefel waren natürlich weder runtergesetzt noch überhaupt vorhanden, also sind wir wieder in den Urban Outfitter, unser 2. zuhause. Es ist einfach so schön da, diese Actionfiguren, Street Art Bücher, Sinnlosmixtur lässt einem das Geld förmlich aus der Tasche fliegen.


Danach sind wir weiter auf den Hollywood Boulevard,um ein paar schöne Mitbringsel zu besorgen. Er ist auch sehr weihnachtlich geschmückt, aber Tannen? Ha, nein, wir sind in Hollywood, es sind glitzernde Filmrollen! Dort war gleich wieder irgendwas los, eine Auto-Männer-Raserfilm Premiere mit aufgemotzen Wagen, tanzenden Opas, ganz schlimmen Energydrinks und einer Verlosung. Da haben wir gleich mal mitgemacht, weil wir schon so lange nichts mehr gewonnen haben - die Übernachtung im Ritz Feb. 2004 in Berlin hat Spass gemacht und wir wollten mehr geschenkt...
Irgendwelche
Schauspieler waren auch da, aber ein bißchen sehr selbstverliebt und unspektakulär. Gewonnen haben wir auch nichts, obwohl es sehr spannend war und so sind wir nach kurzer Unterhaltung mit einem RTL Freitag Nacht News-team weiter Andenken kaufen gegangen.

Na
ch einem kurzen Stop bei einem weiteren Urban Outfitter und Armen voller Tüten und Geschenken sind wir zum Farmer´s Market an der Fairfax, um die neugebaute, plastik europäische Einkaufskunstlandschaft "The Grove" im Weihnachtsschmuck zu bewundern. Sehr hübsch. Hier ist oft alles so unwirklich, sie haben eine Art utopisch-europäische Einkaufsstrasse nachgebaut, mit kleiner Bahn, die ganze 300m immer hin und her fährt und klingelt, alles künstlich,steril sauber und auf alt getrimmt.
Das verwirrendste ist die Musik, die ständig überall läuft. Als Steine und Büsche getarnte Lautsprecher spielen draußen Weihnachtslieder, man steht unter dem Heizstrahler und denkt sich "Hach, nett, in einer Winterschüttelkugel zu leben!"
Fehlt nur noch der Styroporschnee. Es gibt keinen Dreck,keine Kälte, keinen Lärm, alles glitzert, die malerische Bahn tuckert und klingelt und Kinder stehen mit strahlenden Augen und roten Bäckchen vor dem riesen Plastiklebkuchenzuckerlollibonbonhaus. Mir sprangen fast die Zahnkronen vor lauter Sweetness. Klingkling.













Kunstwelten zu erschaffen ist wirklich etwas, bei dem die Amerikaner keinerlei Skrupel haben, quasi eine manifestierte "romantic comedy", in der man sich nicht nur visuell sondern gleich komplett körperlich der Realität entziehen kann.
Wir altkultivierten Europäer haben da immer so Authentizitäts- und Distinktionsprobleme, aber, ach, weg damit, 3x fröhlich Jingle Bells getanzt, den zynischen Zug um den Mund mit Doughnuts gestopft und enthusiastisch eingetaucht in die Konsumfluten!

Donnerstag, 24.11. - Thanksgiving










Ja, der Donnerstag, der erste Tag unseres langen Thanksgiving Wochenendes... Wir haben unsere Weltreise nach Glendora, wo Kamals Schwester
Deborah lebt, schon früh gestartet, um noch ein paar weihnachtliche deutsche Mitbringsel für das Truthahn essen zu besorgen. Deutsches Leben ist hier Los Angeles in Form des "Alpine Village" repräsentiert, eine absurde Ansammlung von schwarzwaldartig getrimmten Holzhütten um einen großen Parkplatz in Torrance. Es gibt einen "deutschen" Supermarkt, eine Wedding Chapel (wer um Gottes willen möchte dort heiraten?)und einige seltsame Läden die Sachen wie kitschige Glasschüsseln, Nussknacker, Bierkrüge, uralte Bücher (ich habe in einem sogar eine echte 2. Weltkrieg Tabak-Rationskarte gefunden - das Naziimage ist einfach nicht tot zu kriegen) und deutsches Duschgel für 8$ verkaufen. Aus den Boxen läuft Humpdataa- Musik und vor dem Supermarkt saßen 2 Alkoholiker auf einer Bierbank mit Zigarette und Dosenbier. Wenn das mal nicht Heimatgefühle hervorruft,öffentlich trinkende Männer, echte deutsche Kleinstadtathmosphäre...

Ich hatte mich echt peinlich auf den Supermarkt gefreut, ich weiß garnicht so genau warum, aber ich habe wahrscheinlich eine Art Vollkornschlarraffenland erwartet. Ich war ein bißchen entäuscht, es war alles so gemischt und es gab so seltsame Sachen, Gänseschmalz und polnische Würste, toll.Noch nicht mal echte kleine Bratwürste. Die Bäckerei war auch eher Weissbrot aber Kamal war von der Bierauswahl begeistert und so haben wir erstmal 6 Flaschen verschiedene Biere für unsere amerikanischen Freunde gekauft. Ich wollte nicht ganz uneingennützig Lebkuchen, Dominosteine und Zimtsterne mitbringen und natürlich Rot- und Sauerkraut. Es war alles so furchtbar teuer, die Zimtsterne haben 6,99 gekostet - Zimtsterne! Bitte Bitte, wink mit dem Zaunpfahl, schickt uns Zimtsterne! Und Printen! Und Lebkuchen! Hmmmm...

Ansonsten hatte der Markt echt nichts zu bieten, viel tschechisches, polnisches und schwedisches Essen, also sind wir mit unserem Mini-Deutschland Packet weitergezogen in den Osten LAs. Einen mexicanischen Flohmarkt gab es noch im deutschen Alpine Village im amerikanischen Los Angeles, aber, das ist nicht so abwegig - die Musik ist die Verbindung! Ich habe noch nie eine Musik gehört, die noch mehr deutsches Humptataa ist als mexikanische Volksmusik, sie ist deutscher als der Musikantenstadtl.

Ich glaube, ich bin neuen ethnologischen Erkenntnissen auf der Spur, erst der ethiopische Wirsing mit Kartoffeln (den wir gestern wieder gegessen haben, er schmeckt traditionell heimatlich) und jetzt die mexikanische Moik-Musik.
Utopia. One great brotherhood of Mankind...


So um 14h waren wir nach einem kurzen Kartenleserichtungseclat (ich HASSE Karten)endlich im Vorort Reihenhaus Paradies Gelendora und es war wahnsinnig heiss, drinnen aber herbstlich runtergekühlt. Wir waren sehr früh und haben uns die ganze Zeit nett unterhalten, eine Nichte von Deborahs Mann aus Trinidad war auch da. Unser Bier wurde mit mittlerer Begeisterung aufgenommen, ich habe fast das Gefühl jeglicher Alkohol ist hier ein No-No ähnlich dem Rauchen. In Deutschland wäre jetzt erstmal eine Flasche Wein oder Sekt aufgemacht worden, Begrüßungsdrink, aber hier ist Alkohol eine Entscheidung wie Rauchen und es gibt sehr viele die einfach nie trinken.Die Nichten waren auch irritiert, als ich ihnen Bier angeboten habe, ich habe mich sehr sündig gefühlt, aber nach einem Schluck Hefeweizen wars wieder gut.

Das Essen war sehr international, Amerikaner, Deutsche, 2 aus London, 3 aus Trinidad, ein Jamaikaner, schön. Kamals Schwestern sind sehr nett, die auf dem Foto ist Alice und die umgedrehte Deborah. Eine Schwester kannte er noch gar nicht, die jüngste, und sie war auch sehr nett.













Das Essen war sooooooooooooooooooooooooooooooooooooooo übertrieben viel und so lecker! Jeder hat nochetwas mitgebracht und es wurde in den verpackungen einfach auf den Tisch gestellt, aus der Icebox gab es Limos aller Art (Cherry 7up...) und Tacos und Nüsse und Gemüse mit Dip und Obst und Baclava und 5 verschiedene Pies und Pumpkin Spice Cheese Cake, und Gemüse, Schinken, eine Art Brotauflauf, Reis mit Mandeln und Früchten, Süsskartoffeln mit Rosinen und Zimt, Mashed Potatoes, Gravy, Preiselbeersoße, Bohnen mit Bacon und und und... Es war alles so lecker und interessant, weil die gewürze ganz anders sind als bei uns. Süß und salzig wird oft gemischt, und es sind Sachen wie Zimt und Cardamom am Gemüse oder diesem Brotkrümelauflauf. Mag ich alles sehr! Die Nachtische Waren unglaublich SÜß, das ist zu viel für europäische Zungen, der Schoko Pie war eine fast schwarze Geschmacksexplosion und der Sweet potatoe Pie, pean pie, cherry pie, gut! Wir haben 2 große Teller mitgenommen und es war immernoch ganz viel übrig. Ich habe mich spasseshalber vor dem Essen gewogen und danach und habe ernsthaft 3 pound gegessen und getrunken, ha. Danach war ich ein Ball und konnte kaum ins Auto ;).

23 November 2005


HAPPY THANKSGIVING!

Mittwoch, 23.11. - Fashion District










Heute wurde das Arbeiten spontan von einem Trip nach Downtown unterbrochen - sehr angenehm. Margit brauchte Schleifen für den Goethe-Weihnachtsbaum und hat mich in ein Reich vollter Stoffträume entführt. Herrlich! Her mit dem 1000$ Loft und einer Nähmaschine!150 Quadratmeter könnte ich leicht vollstellen mit selbstbezogenen alten Sofas, Sesseln, Kissen,meterhohen Vorhängen - und alles so billig.





















Wir waren noch in einem Dekorationsladen, hier sind die Bilder - bekommst man da nicht unheimlich Lust auf eine geschmackvolle Hochzeit?
Aber wo ist das Interracial-Tortenpaar? Mist.

21 November 2005

Sonntag Abend, 20.11. - Juliette and the Licks













Nach
dem Griffith Park hatten wir noch Zeit bis zum Juliette Lewis Konzert, also sind wir am Santa Monica Boulevard mal wieder lecker Thailändisch essen gegangen. Eine sehr gute günstige Alternative zu fast food und nach dem Monster Hotdog in Downtown war ein wenig leichtes Grünzeug nötig... Am Santa Monica Boulevard ist auch viel los, ich glaube es ist eine eher schwule Gegend, dort war auch der Halloween-Umzug. Viele Cafés, Restaurants und einige russische Läden und Delis.Um 19h dann zum Troubadour und wir haben sogar noch Karten bekommen, es klappt immer besser..


Rock´n Roll! Noch ein Rockkonzert, ein Starkonzert, Juliette and the Licks. Wenn wir es so schon nicht schaffen, endlich einen echten Hollywoodstar zu erwischen, bezahlen wir eben 14 $, um einen singen zu sehen. In echt. Ganz nah. Wow.

Das Troubadour am Santa Monica Boulevard war ein richtiger Rockclub, ohne Anzugtürsteher aber mit Tiefkühl-Aircondition. Die Vorgruppen waren solala, TSAR, Glamrockerjungs mit Glitzerschal und Schminke, nicht so mein Ding und eine Rcokerfrau im amgeschnittenen Jacket. Ich habe dort auch eine ganz neue Gruppe amerikanscher Wesen kennengelernt, Midwestern-Rockwalzen. Es war ganz ganz schlimm. Ja, es ist ein Rockkonzert. Ja, man hüpft ganz viel, streckt Zeige- und kleinen Finger in die Luft und schreit Fuck und ich bin da irgendwie falsch, mit meinen Klackerschuhen. Die schützen die Zehen einfach nicht so gut, wenn vor dir eine 130 Kilo Brust mit Farmersfrau dran wogt. Da waren Frauen, das war einfach furchtbar. Das ist auch etwas typisch amerikanisches, diese Rock Chicks mit blondierten Haaren, zerrissenen Jeans und ordentlich Plastikdecollté oder auch einfach überall zuviel.










Pünktlich um 22.30 kam dann unter viel Geschrei
Juliette Lewis auf die Bühne und los gings. Soweit ich dan beurteilen kann haben sie ordentlich gerockt, in die Saiten gehauen, rumgebrüllt und viele schöne Glamrock Posen gemacht. Juliette ist dürr wie eine Heuschrecke und ist bewundernswert sicher in ihren Pfennigabsätzen über die Bühne gefegt. Sie hatte einen seltsamen weißen Spaceanzug an, ganz eng und mit schwarzen Knieschonern. Kamal hat dank seiner neuen Kamera gute Fotos gemacht, mit meiner ging nur ein erkennbares, aber hier findet ihr all die heißen Bilder ;). Die Musik war so mittelmäßig, aber ihre Performance war wild und dementsprechend die Fanbewegungen vor mir und auf meinen Fusszehen. Irgendwann bin ich dann hochgegangen und habe mir die letzte halbe Stunde von der Tribüne aus angeguck, die wilden Zeiten sind vorbei, haha. So habe ich die einmalige Gelegenheit verpasst Juliette Lewis beim Stagediven anzufassen. So ein Mist.
Ich hätte so gerne mal den eiergelben Polyester Ganzkörperanzug gefühlt, den sie mittlerweile anhatte...schade.


Trotzdem, gute Show, tolles Wochenende, ein Hoch auf LA!

Sonntag Nachmittag, 20.11. - Griffith Park










So um 15h haben wir uns Richtung Griffith Park auf den Weg gemacht, um dort mal einen spektakulären Sonnenuntergang mit Blick auf die Stadt zu erleben. Griffith Park ist eine Fast-Wald Anlage im Westen LAs, über Los Feliz, auf einem Berg mit einem Observatorium. Da LA so flach ist hat man von dort
aus einen tollen Blick über die Stadt. Normalerweise in alle Richtungen, aber das Observatorium wird gerade renoviert und so konnten wir nur von der Strasse aus gucken und ein wenig in Richtung des Hollywood Schriftzuges in den Bergen herumwandern. Es ist nicht soweit, wie es aussieht und das werden wir noch einmal richtig angehen. Gestern war es schon fast dunkel, und bevor die Mountain Lions und Rattlesnakes aus ihren Verstecken kommen sind wir dann doch lieber wieder zurückspaziert.

Es gibt dort auch einen "Berlin Forrest", er besteht ganz süß aus ungefähr 15 Tannen und einem Hinweischild "Berlin 5.xyz Meilen". wieder ein Stück Heimat im Wilden Westen, hach...




Der Blick war schon so spektakulär, ein Stadtteppich ohne Grenzen, aber langsam wurde das Licht grauer, der Horizont leicht rosa und es wurde von Minute zu Minute flammender, bis zum lavaartigen neonrot um die Wolkenkratzer. Im Halbdunkel fängt die Stadt dann an zu glitzern, erst die großen Verkehrswege, dann die Häuser und Autos und schließlich ein einziges gelbes Lichtermeer. Der Himmel ist auch nie richtig dunkel, eher ein orangelila, dessen Intensität je nach Lichterdichte variiert, es ist einfach wunderschön.

Sonntag Vormittag, 20.11. - Downtown Fashion District













Freier Tag = LA Unternehmungstag!

Mutig haben wir uns noch einmal in das Downtown Abenteuer gestürzt und sind in den Fashion District gefahren, haben also die gefühlte Grenze zu Mexico überschritten. Diesmal nach 8 Wochen LA endlich mal die blendende Idee gehabt, über den Freeway zu fahren, was die Fahrtzeit nach Downtown um die Hälfte verkürzt hat. Trotzdem fahre ich lieber die großen Boulevards entlang, ich könnte hier stundenlang nur aus dem Fenster gucken, jede Ecke ein kleines Universum.

In Downtown war es voll und heiss. Es ist so seltsam hier so viele Menschen auf den Strassen zu sehen, sonst ist immer alles leer und das Leben findet erst wieder auf den Parkplätzen der Malls oder Zuhause statt.Downtown ist nicht amerikanisch, es ist südamerikanisch.Leider hält der Fashiondistrict nicht das, was der Name verspricht,ist eher ein Trashiondistrict, alles ganz furchtbar hässlich.Plastik Handypuppen, BlingBling Uhren, Glitzeroberteile, Gangsternachthemden und einfach so viel billiger Scheiss. Das Geschmackvollste waren noch die gefälschten Guccitaschen und die wurden überall ganz fix in große schwarze Tüten gepackt, weil von irgendwo die Nachricht durch die Gassen ging, dass wieder Kontrolleure unterwegs waren. In einem Laden haben gerade 2 Autoritätsmenschen sämtliche "Marken" Sonnenbrillen eingesammelt, aber viel scheint den Verkäufern nichtzu passieren, so unbekümmert, wie das Zeug präsentiert wird. Nur mit den gerippten DVDs sind sie vorsichtiger, die gibts nur hinter dem Auto und in kleinen Mengen.

Aber es ist spannend! Eine völlig andere Welt, andere Kultur, gedrängte Gassen, alles schreit, drängt, verkauft irgendwas, sei es im Stand, auf dem Boden, aus dem Einkaufswagen. Halbkaputte Plastikmodells tragen neuste Neonfarben, Stoffberge quellen aus den dunklen Ladenkammern, Kinder schreien, Plastikdackel bellen, der Duft von in Bacon gewickelten Hotdogs und Chili liegt in der Luft und letzterem haben wir uns gleich mal hingegeben. Leckerer Fleisch-Brötchen-Mayo-Brei und auch dort wieder diese teuflisch scharfen Bell Peppers dran, aber es war gerade noch erträglich.

Von einer mexikanischen Omi, die mir mit ihrem kleinen Wagen entgegengekommen ist habe ich etwas Obst gekauft. Sie fragt etwas, lächelt, ich verstehe nichts, lächle auch und nicke, sie streut weißes Pulver auf das Obst. Fragt weiter, ich nicke weiter, sie streut rotes Pulver auf das Obst. Fragen, nicken, abschließend ein paar Spritzer Saft. Jetzt wollte ich doch mal wissen, was das alles ist, aber sie lächelte wieder nur, "No english, sorry" und so kam ich das erste Mal in den Genuss von Obst (Melone, Ananas, Mango), Kohlrabi und Gurke mit Salz, Chilli und Zitonensaft. Quite Interesting.

Nach 3 Stunden im Gewühl war ich dann doch sensorisch ein wenig overdosed, Hitze, Lärm, Gedränge und wir sind durch die Hochhausschluchten zurück zum Auto. Downtown ist sehr unwirklich. Die ganzen alten Häuser atmen noch den Glamour der 20er Jahre, Art Deco Verschnörkelungen und pompöse Eingänge mit Marmorfluren, alles schattig, die wenigen Bäume brechen die Bürgersteige auf, die Etagen stehen leer, die Fenster sind blind und zwischen diesen schlafenden Riesen toben die schrillpinken Plastikspielzeuge der Verkaufstände und schieben sich die Menschenschlangen.

Einige Strassenzüge werden gerade wieder zum Leben erweckt und ich bin so gespannt, was daraus wird. Die Lofts werden für 1000$ im Monat vermietet (soviel zahlen wir auch für unser Zimmer)und müssen wunderschön sein. Hohe Decken, riesige Atelierfenster und frisch renovierte Lobbies, die zwischen dem allgemeinen Downtowngrau hervorblitzen und von Securities bewacht werden.Downtown fasziniert mich, es ist wie eine untergegangene Welt, Endzeitbilder, deren Schätze unter all dem Staub entdeckt werden können und bestimmt spannende Geschichten zu erzählen hätten. Manchmal muss man nur nach oben gucken, um die tollen Fassaden zu entdecken, die alten Hotelschilder in rotgoldenen Kacheln, die geschlossenen Bars. Es gibt eine Führung durch die alten Movietheater dort, das will ich unbedingt machen. Früher war dort auch der Jewelery und Bank District, also alles wild glamourös, manchmal würde ich mich gerne zurückbeamen, wenn ich das alles so sehe.

Es werden auch dauernd Filme dort gedreht, dann ist eben die Strasse für ein paar Wochen gesperrt, aber das gehört hier dazu. Vielleicht ist es ja in 5 Jahren aufgeblüht und wenn ich eine Greencard gewinne (ich bewerbe mich einfach mal) dann wohne ich mal da...

Samstag, 19.11. - Einstein on Warp Speed

Samstag war ein zu kurzes Aussschlafen angesagt und dann ging es Make-up technisch restauriert ins Goethe-Institut, wo eine Tagung namens "Einstein on Warp Speed" stattfinden sollte. The Science in Science Fiction - Wissenschaftler, Star Trek Macher und Schauspieler und der liebe Herr Yogeshwar von Quarks und Co, der schönen Wissenschaftssendung im WDR. Die Vorträge habe ich leider nur halb gehört, weil wir ein Kaffebuffet aufgebaut haben, aber es war sehr interessant. Ein Star Trek Special Effects Mensch hat die Lamettabüschel,Glühbirnen und Handpuppen vorgeführt, die dann im Film so wahnsinnig spacig aussehen und ein Physiker hat die ausgedachten wissenschaftlichen Fakten hinter dem Warp Antrieb erklärt.

Nach der Veranstaltung sind wir mit Margit noch kurz um die Ecke auf eine Reception zur Austellungseröffnung des Freundes ihrer Tochter, Rotwein, Cracker und schöne Bilder. Von dort aus weiter nach Los Feliz, unser Chef, Bernd Desinger hatte die Wissenschaftler und das Goethe Team zum Abendessen nach Hause eingeladen. Das Haus war fast direkt unter dem Griffith Park, mit einem traumhaften Blick über West LA und Downtown von der Pool Terrasse aus. Los Angeles hat manchmal so surreale Momente und das war einer davon. Die Luft war klar, die Grillen zirpten wie im Urlaub und unter uns ein flirrendes Lichtermeer, völlig unwirklich. Wir haben sehr lecker mit Margit, Stefan und Herr Yogeshwar gegessen und uns gut unterhalten. Später hatten wir noch die Ehre das nette Genie in unserem Beulenauto (...aber die Samtsitze!) nach Hause zu fahren und ich habe gebetet, dass Fred uns nicht im Stich lässt. Die Fahrt war spannend, ein sehr angenehmer, faszinierender Mensch und wir haben ihn gut erhalten beim Hotel abgeliefert.



Also, nicht vergessen, Dienstag im WDR, Quarks & Co gucken! Schätzt euch glücklich,dass es in Deutschland solches Bildungsfernsehen gibt. Hier sollten schon Flintstones als staatlich gefördertes Bildungsfernsehen verkauft werden...

Freitag, 18.11. - Zuckerstangen und Funkstörung

Sooo... Die Woche war eine normale Woche, arbeiten, Sport machen und sich morgens über das schöne Wetter freuen. Am Freitag hatte ich ja wieder frei, war allerdings ein wenig am kränkeln und habe im Bett rumgelegen. Hier habe ich immer so ein schlechtes Gewissen, wenn ich die freien Tage nicht von morgens bis abends nutze, es ist ganz schlimm.Auf dem Markt habe ich wieder einen tollen Kräutersalatmix zusammengestellt, Baby Spinat und Spicy Mix sind meine Favoriten. Es gibt sogar einen Mix mit Blüten, sieht sehr schön aus, ist mir dann aber doch zu teuer.

Nachmittags bin ich noch mit meinem schönen Rosa Fahrrad zum 99 c und habe bergeweise Süßigkeiten für Weihnachten und Nicholaus eingekauft, ganz hemmungslos, ist ja nicht für mich ;)Ich mag diese Candystangen hier so, ich glaube nicht dass sie schmecken, aber sie sehen so schön 50er Jahre mäßig aus in ihren Farben und Spiralen. Um wenigstens ein bißchen Weihnachtsstimmung in unser 1 Zimmer Schloss zu bringen habe ich eine Lichterkette gekauft, in lilarotblaugrüngelb. Einfarbig gibt es nicht, ist wahrscheinlich zu dezent.Das macht was her! Mensch! Die Wohnung wirkt gleich mal mindestens 10$ exclusiver und das für nur 99c!

Jetzt hatten wir also endlich mal das entsprechend teure Ambiente um unseren delikatess Orangen-Chilli-Honig Hühnchen Kräuter Salat zu verspeisen und sind dann abend in einen Club. Einen Club. Einen Club! Das erste Mal, dass wir es geschafft haben einen Club zu besuchen und einfach tanzen zu gehen, es war unglaublich. Kamal hatte vorher schon Karten besorgt, wir haben die Adresse gefunden, einen Parkplatz für Fred, der immer öfter rumzickt, und die 153-Tonnen Türsteher haben uns sogar reingelassen, obwohl ich sämtliche IDs vergessen hatte. Ich sehe also schon weit älter aus als 21 und langsam kommt das Alter, kriechen die ersten Zweifel ins ohnehin schwärzliche Gemüt, ob ich mich noch darüber freuen soll älter auszusehen, als ich bin. Ja, LA bringt mich zu neuen Augenschattenrekord Tiefen, vielleicht ist es aber auch nur das nahende Rentenalter. Mit 23 ist das Leben in einem echten eigenen Körper schon schwer...













Der Club war sehr sehr "chique". Monsteranlage, anthrazit farbenen Ledersitzgruppen mit einer perfekt ausgeleuchteten einzelnen weißen Blüte auf dem Tisch, neben den VIP Reservierungskarten, in denen die Getränke gleich flaschenweise für 160 - 350 $ angepriesen wurden. Alle 5 Meter ein Security im schwarzen Anzug, ein Restaurant angeschlossen und einen wunderschönen Patio auf der Dachterasse mit Kerzen, marrokanischen Lampen, Bambushimmelbetten, exotischen Sitzgruppen, Bananenbäumen und großer Buddha Stautue. Hätte ich gerne einfach alles mal eben eingepackt und mitgenommen. Ach ja, sehen wollten wir übrigens Funkstörung und sie waren schwer beeindruckend. Die deutschen Techno-Bastler wieder mit ihren präzisen elektronischen Klängen und den schicken Umlauten im Namen. Die Leute waren begeistert, wir auch und das Tanzen und Laut Musik hören hat nach der langen Abstinenz sehr gut getan. Ich hatte sogar Muskelkater - I didn´t know I could get down like that.

Nach Funkstörung war Josh Wink dran, die Musik war so mittel und wir sind auf die Terrasse ein wenig frische Luft schnappen. Dort haben wir ein türkisch-amerikanisches Pärchen kennengelernt und uns lange mit ihnen unterhalten.Dort standen wir also im tropischen Garten im November im Partyhemdchen und sprachen über Türken und Deutsche und Amerikaner und Mexicaner und Cubaner und alle diese
in verschiedenen Kombinationen in Deutschland und in der Türkei und in Amerika. Sehr spannend, sehr anders und doch ähnliche Probleme/Vorurteile von allen Seiten, positiv wie negativ. Es ist echt immer so spannend hier zufällig mit Menschen zu kollidieren, die man zuhause nie so kennenlernen würde. das Fremd sein verbindet sehr und öffnet einen ganz anderen Blick auf zuhause. Der Heizstrahler strahlte, die Bambusblätter wiegten sanft im Wind, ebenso die betrunkenen Männer, und es war schön zu sehen wie das Beherrschen von türkischen Schimpfwörtern Verbindungen über Kontinente schafft. Wir haben Telefonnummern getauscht und werden mal mit ihnen am Hollywood Sign spazieren gehen.

Mittlerweile war es schon 1.30 (WOW! Das ist SPÄT!)und wir sind wieder rein zur Musik. Kamal hatte noch ein Getränk in der Hand und zack, kommt ein Türsteherschrank, nimmt es und wirft es lächelnd in den Müll.Hmm... Leicht irritierende Aktion, das Getränk war halbvoll. Wir waren zwar den Handtücher-Reich-Service von den Toiletten gewöhnt, aber ein Gläser Wegwerf-Service war uns selbst hier noch nicht bekannt. Kamal schrie irgendwas fragendes durch die Bässe, aber der Türsteher lächelte nur nett und machte eine 2 und eine Halsdurchschneide-Geste. Wir haben dann auch mal nett gelächelt und uns etwas entfernt,sicherheitshalber. Nach langem Rätseln viel uns nur die Sperrstunde um 2.00 ein, aber der Club sollte bi 4.00 aufhaben, da wird wahrscheinlich ganz korrekt schon mal 2 1/2 Stunden vorher durchgegriffen. Das finde ich sehr schade hier am Weggehen, es ist alles so reglementiert und so übertrieben runtergekühlt. Ohne Air Condition geht gar nichts. Es ist zwar schön, dass die Klamotten nicht so verraucht riechen am nächsten Morgen, aber irgendwie sind mir dampfende Räume und tropfende dreckige Wände lieber zum tanzen gehen, hier ist es so steril. Aber: Das Publikum ist immer sehr toll gemischt, hier gibt es einfach so viele Szenen, dass sich kein Dresscode durchsetzt und immer völlig verschiedene Leute überall anzutreffen sind.

Auf dem Nachhauseweg gab es noch einen traditionellen Mac Donaldsbesuch (wir mussten einen suchen, der noch auf hatte, das erschien uns schon nach nur 8 wochen im Serviceparadies fast unverschämt...;) ), tanzen macht hungrig und so gegen 4 sind wir satt, müde und zufrieden ins Bett gefallen.

Dienstag, 15.11. - Academy Awards Screening

Hier ist es heiss.Das ist erstmal die Nachricht mit dem grössten Neidfaktor, die ich zu verkünden habe. Es ist nicht warm, es ist sommerheiss, so dass man die Strassenseite wechselt um freiwillig im November den Schatten zu suchen...Man kann gegen die Stadt sagen, was man will, aber da Klima ist das beste, das ich je irgendwo erlebt habe. Sonnig, tropisch, aber nie schwül und angenehm windig ab und an. Kein Wunder, dass ich hier in den Geschäften keine warme Jacke für abends finde...


Ja, lange nicht geschrieben, aber dafür kommt heute ein ganzer Block-Blog, wir haben wieder viel erlebt in der letzten Woche. Dienstag hatten wir die Ehre bei der Academy of Motion Picture Arts and Sciences auf der VIP-Liste für ein Screening von Al Pacinos Film "Dogday Afternoon" zu stehen. Der Film ist aus den 70ern und wurde neu aufgelegt. Die Academy ist in Beverly Hills und wir haben uns nach dem Arbeiten dort getroffen, es war nicht weit vom Goethe aus. Dank unserer doch eher wenig repräsentativen Karre durften wir nicht ins VIP-Parkhaus, aber immerhin durften wir den VIP-Eingang nehmen, die VIP-Toiletten benutzen und uns am VIP-Buffett vergnügen.Die Welt wird hier schön geteilt in VIPs (ein Himmel voller Shrimppralinen wartet) und Normale, die dürfen garnichts, werden durchsucht und müssen Eintritt zahlen. Hach, wie gut, "to have the low friends in high positions", wie Margit so schön sagte.



Das Buffet war erwartungsgemäß äußerst nett, und die Bar erst... Schade, dass wir mit dem Auto da waren, alles vom feinsten und für ein nettes Lächeln. Damit es nicht so auffällt, werden auch die härteren Sachen schön in Weingläsern ausgeschenkt (immerhin aus Glas)und den Wein gibts mit Eiswürfeln. Hmm.Ja.

Wir haben uns mal, offen für alles und alkoholisch ungebildet, wie wir sind (Wie spricht man nochmal "Courvoisier" aus? Hat Pharrell das im Video richtig gemacht? Was ist das überhaupt? Trinkt man das echt aus der Flasche? Auf der Strasse? ;) )mal was empfehlen lassen und was macht der Barkeeper - schenkt dem Kamal einen geschätzten 70$ Whiskey ein, Eiswürfel rein und dann erstmal massig Cola drauf - man bekommt ja schließlich sonst nichts Süßes und wem schmeckt schon teurer Whiskey?

Die Shrimps waren trotzdem lecker, ebenso Salat mit Blauschimmelkäse und Pecanüssen, Hähnchenbrust "an" Ratatouille und...Mashed Potatoes mit Bacon.Interessante Kombination. Während dem Essen haben wir schön den Fotografen zugeschaut, die alle möglichen alten Herren fotografiert haben, die wir leider nicht kannten, die aber Oscar-prämierte Screenwriter oder ähnliches waren. Wir wurden immernoch nicht mit Stars verwechselt, Mist.



Nach einer guten Stunde wurde man durch Filmbeginn vom Buffett zwangsentfernt, schnell noch ein Obsttörtchen in die Anzugtasche und auf an Oscar Statuen vorbei in ein schönes rotsamtiges altes Theater. Dort eine wichtige Lektion, VIP ist nicht gleich VIP, wir hatten eine gelbe Karte, mussten seitlich vorne sitzen, VIPS erster Klasse hatten eine andere und bekamen die Mittelsektion.Aber auch uns wurde die Samtkordel per Hand geöffnet, das ist doch tröstlich.

Vor dem Film fand eine spannende Podiumsdiskussion mit dem Drehbuchautor, Produzent, Editorin und Filmkritiker statt. Mr.Pacino himself wäre gerne da gewesen, dreht aber leider zur Zeit in Canada. Hach. Seufz. Blame Canada! Wieder knapp vorbei, LA scheint alles erreichbar zu machen, dich ganz in die Mitte zu holen, an den Ursprung unseres Weltbildes, Strassen, Namen, alles schint bekannt, endlich ist man da und ganz schnell überall integriert um dann alles ganz knapp zu verpassen. Aber nächstes Mal. Oder übernächstes Mal. Ich bin eingeladen. Ich habe die Visitenkarten. Ich stehe auf der VIP Liste. Mein Schwager kennt die Schwester vom Produzenten von XY... Unglaublich motivierend. LA IST der amerikanische Traum.

Der Film war toll und wir waren beide sehr verwundert, dass wir noch nie davon gehört hatten, wahrscheinlich ist er einfach auf Deutsch ganz furchtbar übersetzt und heißt vermutlich "Brooklyn Breakdown - Eine wahre Geschichte" oder so. Ja, ein Juwel von einem Film, das uns einen sehr netten Abend beschert hat.
Am 1.12. ist das nächste Academy Screening.

15 November 2005

From Koreatown to Crazytown - Eindrücke

























Die obligatorischen Papiertüten-
Bilder, eine 1A Raucherecke in Downtown, eine fehlgeleitete Kassiererin an Halloween. Absurditäten des amerikanischen Alltags...

14 November 2005

Silverlake, 12.11.


Welch ein gutaussehender Mann...und wie vorbildlich er sich in das Design der Seite einfügt!

Ein Tag am Silbersee... 12.11.

Samstag waren wir den ganzen Tag in Silverlake unterwegs, eine Art Los Angeles-Schanzenviertel am Ende des Sunset Boulevards, unter dem Griffith Park.Sehr sehr schön, alles noch jung, kreativ und vorallem sehr günstig. Viele kleine Läden, Galerien,Strassencafés, es war einfach total schön. Im Hintergrund das Hollywood Zeichen, die Sonne scheint und wir bummeln friedlich und machen Fotos. Wir haben nur den Teil am Sunset Boulevard erkundet, hier ist alles immer nur auf einige Strassenzüge konzentriert, aber es gibt noch mehr und wir werden bestimmt noch mal hinfahren.Auf dem Hinweg sind wir in Hollywood an der L.Ron Hubbart Strasse vorbeigefahren, Scientology ist hier wirklich riesig und Stefan hat mir erzählt, dass sie am Hollywood Boulevard ein haus nach dem anderen aufkaufen. Um unseren Seelen den Weg zum Himmel dann doch nicht zu leicht zu machen sind wir nach kurzer Weiterfahrt aus Neugierde in einen seltsamen Laden, der lauter Satanisten Sachen hatte. Sehr lustig, Öle, Schriften, tote Barbies, Särge, Vögel, alles mögliche. So Sachen gibts hier immer zwischendrin versteckt. Kamal hat fotografiert und dann sind wir wieder weiter gezogen. Nach Silverlake sind wir noch um die Ecke nach Los Feliz, das ander junge Trendviertel, waren dort aber nur kurz unterwegs, weil hungrig und müde. Essen waren wir dann in Little Armenia, in einem übervollen, authetisch geschmacklos eingerichtetem Libanesisch-armenischen Restaurant mit Plastikgeschirr und Glitzertapete und es war super. Riesenplatten mit Fleisch (Kamal), Falafel, Hummus und anderen Soßen und Bulgur und Gemüse dazu. Den Rest habe ich heute gegessen, aufessen geht nie.

Um 17h wollte ich schon wieder Richtung Bett, aber Kamal nicht, er wollte bowlen.Ich war noch nie bowlen, aber als wir uns dann in die schicken Schuhe geschmissen hatten und uns unsere Bahnnachbarn die technik erklärt haben habe ich einen 1A ersten Wurf gehabt, der erste Versuch meines Lebens und gleich 8 weg. Ich habe alle super beeindruckt und danach gar keine mehr getroffen. Es hat aber total Spass gemacht, ich mit meiner XXS Kugel, Rock und Bowlingschuhen, beim 2. Spiel haben sich dann erhebliche Besserungen eingestellt, ich habe sogar kurzzeitig geführt.Um 21.20h kamen dann die Profibowler in ihren schicken Hemden und wir haben die Bahn geräumt und heim ins Zimmer.

Silverlake, 12.11., Bilder

Silverlake am Samstag!